Fazit des USA-Trips

Wie in meinem ersten Beitrag zur Ostküste angekündigt, ging es von Flughafen Jacksonville in Florida dann nach Phoenix, mit einem Aufenthalt in Charlotte. Ich musste ca. 2 Stunden auf meinen Anschlussflug warten. Dabei gab es auf einmal die Ansage von der Fluggesellschaft, dass die 3 Freiwillige suchten, die flexibel bei ihrer Reiseplanung wären und auch willig wären am nächsten Morgen zu fliegen. Als Dank bekommt man von der Fluggesellschaft eine kostenlose Hotelübernachtung und $ 360. Okay, dachte ich und hab mich gemeldet. Hatte mich ja schon gefreut, mal Glück zu haben. Aber zu früh gefreut: Ich war zwar zweiter, aber zwei Passagiere kamen nicht und so war mein Glück nur von kurzer Dauer. Schade, aber manchmal hat man eben kein Glück…

4. Stopp – Phoenix

Also Phoenix hat glaube ich außer dem Grand Canyon und viel Wüste drumherum nicht viel zu bieten:

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Gut, dass es dann auch weiter nach San Diego ging:

5. Stopp – San Diego

Also eines muss man zu San Diego sagen: Geiler Strand. Wenn man mal in Coronado Beach war, weiß man warum ich das sage. Für alle anderen hier die Bilder:

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Schon die fahrt über die Brücke dorthin ist genial:

Der weiße Strand ist der Hammer:

Und dann hat man diesen schönen Sandstrand, an dem man sogar kostenlos parken kann, wenn man auch mal 200 m laufen kann 😉

Tipp: Die Inlandsflüge vor Ort buchen, so kostet der Flug von San Diego nach New York $ 140

Der Mission Trail Park ist auch nur zu empfehlen, wenn man etwas ausspannen will:

Da kann bei einer Wanderung die Seele baumeln lassen…

Der Balboa Park ist auch richtig genial

Balboa Park

Auf der anderen Seite bietet Windansea Beach einen genialen Strand zum Surfen:

Auf der Fahrt nach Los Angeles ist mir noch etwas skurriles passiert: Die Amis haben einen Radweg auf einem Freeway gebaut. Schon krass…

6. Stopp: Los Angeles

Long Beach einfach genial

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Und direct nebenan kommt man zu Venice Beach bei Santa Monica:

Also ich weiß jetzt schon, warum ich die Westküste genial finde: Wegen der tollen Sandstrände. Wenn man sich Venice Beach anschaut, weiß man warum:

Wenn man weiß, dass die farbigen Bordsteine in den USA auch auf Parkzonen bzw. Parkverbotszonen hinweisen, dann kann man auch günstig in Strandnähe parken. Wenn nicht zahlt man wie ich sein 2. Parkticket in den USA in Höhe von $ 80…

7. Stopp: Santa Monica

Neben Venice Beach bietet Santa Monica auch einiges für die weiblichen Reiseteilnehmer:

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Wer es ruhiger mag, geht dann einfach in den Topanga Park:

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Und wandert den ganzen Tag, genießt die Sonne und liest sein 5. Buch…

8. Stopp: Malibu

Tja wer kennt es nicht: Malibu. Sehr schöne Gegend mit netten Leuten, die unheimlich offen und gesprächig sind.

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Ich hab noch nie mit so vielen Fremden geredet und dann auch noch auf Englisch…

Und wenn man schonmal hier ist, dann kann man sich ja gleich mal die Hollywood Signs ansehen:

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Nur die Fahrt dorthin ist sehr abenteuerlich, auch wenn man nicht bis ganz hoch kommt:

9. Stopp: Rosamond SpeedWay

Am Freitag ging es dann von Malibu aus nach Rosamond in der Nähe der Navajo Wüste. Dort habe ich Martin Reinhardt getroffen. Ja ihr habt richtig gelesen. Mein Namensvetter stammt aus der Schweiz und arbeitet als Informatiker in San Diego. In seiner Freizeit fährt er Rennen:

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War schon lustig sich mal mit ihm nicht nur über Email zu unterhalten. Eventuell sehen wir uns dieses Jahr am Lausitz EuroSpeedway…

Anbei auch mal hier alle Bilder von der Rennstrecke, die übrigens extrem windig war:

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10. Stopp: Grand Canyon

Nach dem kleinen Zwischenstopp in Rosamond ging es dann weiter nach Las Vegas, wo ich meine Freundin abgeholt habe. Wir sind dann gemeinsam Richtung Grand Canyon gefahren.  Leider waren die Trails wg. des Schnees nicht freigegeben und so sind wir nur einen Tag geblieben. Dafür war der Anblick mit Schnee aber einmalig. Außerdem ist es schon erstaunlich wie tief der Grand Canyon ist:

Der Ausblick ist einfach einmalig:

11. Stopp: Las Vegas

Vom Grand Canyon ging es dann nachmittags wieder zurück richtig Las Vegas. So sind wir auch in den Genuß des Hoover Damm bei Nacht gekommen.

Außerdem haben wir uns die berühmten Fontänen des Bellagio angesehen:

Generell ist Las Vegas ein Nachtstadt. Tagsüber schläft die Stadt und Nachts erwacht sie. Da gibt es für jeden etwas: Auch Künstler, die z.B. mit zuschauerwirksamen Maltechnik Publikum anlocken:

Im Casino haben wir immerhin $ 40 beim Roulette gewohnen, wobei die eher meine Freundin gewonnen hat 😉

Ansonsten haben wir in Las Vegas das glamouröse Hotelzimmer genossen.

Für die Amerikaner ist Las Vegas ein Mekka: Hier dürften sie auf der Straße trinken und rauchen. Alles etwas man sonst nirgends in den USA darf.

Aber mehr als 3 Tage möchte ich hier trotz der imposanten Lichtreklame nicht bleiben.

12. Stopp: Los Angeles

Nach Las Vegas ging es dann wieder nach LA, wo wir uns dann gemeinsam den Hollywood Boulevard angesehen haben und noch zusammen die Strände genoßen haben:

Noch ein Tipp für LA: Das Angelato Cafe sollte man sich nicht entgehen lassen. Da hab ich das beste Eis meines Lebens gegessen. Außerdem ist das spanische „Cafe Sevilla“ sehr zu empfehlen.  Schönes Flair mit Live-Musik in Long Beach.

Generell könnte ich mich an LA gewonnen. Die Mentalität der Leute und das Nachtleben ist was für mich. Außerdem bei dem Wetter…

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13. Stopp: New York, die 2.

Natürlich mussten wir uns nochmal 2 Tage New York zum Abschluss geben, schließlich standen noch zwei wichtige Sachen auf den Plan.

Das Empire State Building hatten wir beim 1. Aufenthalt nämlich nicht geschafft wegen dem schlechten Wetter. Zwar war auch beim 2. Versuch das Wetter nicht optimal, aber die aufziehenden Wolken waren schon beeindruckend:

Außerdem musste ich mir doch noch das iPad in real anschauen, bevor es für uns nach Deutschland zurückgeht…

Fazit

Mein Fazit zu USA: Naja die Ernüchterung zuerst: Es ist das Land des Kapitalismus und damit eben sehr teurer. Du zahlst halt überall. Daran muss man sich erstmal gewöhnen. Außerdem ist da das mit dem Essen. Also wenn man sich dort etwas bewusst und gesund ernähren will, muss man entweder viel Zeit oder viel Geld haben.

Außerdem habe ich wieder ein paar neue Verkehrsregeln gelernt…

Auf der positiven Seite ist die Mentalität der Leute: Die sind offen und freundlich. Außerdem reden die Amerikaner nicht soviel über etwas, sondern machen es einfach. Das hat mich sehr beeindruckt.

Und das Land ist einfach so vielseitig von der Landschaft her, dass man nach so einem Rundtrip glaube ich auch versteht, warum die Amerikaner so wenig Urlaub im Ausland machen: Die haben so gut wie alles landschaftlich bei sich.

Generell habe ich durch die vielen Gespräche mit absolut unbekannten Leute in Amerika dieses Völkchen besser verstehen gelernt: Es gibt zwar viele Unterschiede (gerade wenn man an das Verständnis der Privatsphäre denkt), aber in vielen sind sich die Europäer und Amerikaner sehr sehr ähnlich. Wir Europäer denken zwar immer, dass die Amis z.B. nur Nachrichten aus Amerika verfolgen, aber machen wir das denn anders? Ich denke die Europäer tragen manchmal die Nase einfach zu hoch …

Auf jeden Fall waren die über 4 wochen USA sehr erholsam und erhellend für mich.

Meine Highlights waren auf jeden Fall Los Angeles und New York. Da will ich auf jeden Fall nochmal hin. Und dann geht es auch noch nach San Francisco, sowie ins Death Valley und den Yosemite National Park…

Alle Bilder sind auch in der Galerie zu finden. Außerdem sind ein paar der Bilder auch auf Facebook.  Alle Videos sind auch auf YouTube zu finden.

2 thoughts on “Fazit des USA-Trips

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