4 Monate MINI E – Ein Resümee

Nun habe ich meinen MINI E schon gute 4 Monate. Bald heißt es Abschied nehmen. Ich kann den MINI zwar länger als bis Ende Dezember behalten, weil BMW  es in der Vorweihnachtszeit verständlicherweise nicht schafft die Rückgabe aller 50 MINI E in Berlin zu stemmen. Aber Anfang Januar heißt es dennoch Abschied nehmen. Nichtsdestotrotz ist ein Fazit an dieser Stelle erlaubt. Also was habe ich nach 4 Monaten MINI E fahren für Erfahrungen gesammelt?

Naja zunächst einmal: Elektrisch Auto fahren funktioniert ohne größere Probleme und es macht tierisch Spaß. Für den normalen „Stadtmenschen“, der zur Arbeit pendelt, passt das Auto absolut. Das Fahren ist genial und sehr entspannend. Der Anschub ist einfach atemberaubend. Am liebsten würde ich den MINI E weiter fahren.

Nun zum Aber: Zum einen sind dem Pilotstatus des MINI E einige Verbesserungsmöglichkeiten geschuldet. Zum einen ist das ständige Mitnehmen des Stromkabels sehr unpraktisch. Das muss einfacher werden. Zum anderen müssen die Akkus besser ins Fahrzeug integriert werden. Auch bei den Ladesäulen sehe ich Verbesserungspotenzial. Wenn Ladesäulen gesperrt werden, erfährt der Nutzer nichts davon. Das ist blöd, wenn das Auto fast leer ist. Prinzipiell ist die Idee des öffentlichen Laden sehr gut und funktioniert (zumindest in Berlin) sehr gut.

Die generellen Kritikpunkt meinerseits am MINI E sind aber zum einen die Reichweite, die sich aber in absehbarer Zeit mit besseren Batterien lösen lässt.
Viel kritischer sehe ich die Temperatüranfälligkeit der Batterien. In der kalten Jahreszeit bricht die Performance um ca. 30 % ein. Das ist schon enorm und muss entweder mit größeren Batterien oder einer Art Wärmeisolierung oder anderer Batterietechnologie gelöst werden.

Aber alles in allem: Ich liebe meinen MINI E und freu mich auf noch knappe 2 Monate damit …

In den USA läuft bald die 2. Runde für den MINI E an. In Berlin geht es ja Anfang Januar in die 2. Runde.

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